EUROMEDICA 

Hanover

1-2  Juni 2007

Advanced methods of diagnosis,
treatment and prophylactics

European Academy of Natural Sciences, Hanover

European Scientific Society, Hanover

Russian Academy of Natural Sciences, Moscow


K.T. Nanobaschvili
N.D. Nanobaschvili
ANWENDUNG DER BIOAKTIVEN STOFFEN BEI DER BEHANDLUNG DER HARNSTEINERKRANKUNGEN
Medizinische Verbeugungszentrum No. 1, Tbilissi, Georgien

In der modernen Medizin werden die bioaktiven Stoffe immer häufiger und breiter verwendet. Die Anwendung der meisten dieser Stoffe hat während/neben der Behandlung mit traditionellen Heilmethoden eine gute heilende Wirkung.

Die vorliegende Arbeit betrifft die Anwendung eines dieser bioaktven Nahrungszusätze – wilde Yamswurzel (Dioskorea villosa) bei der Behandlung der Harnsteinerkrankungen. Die wilde Yamswurzel enthält Diosgenin (progesteronähnlicher Stoff ) Saponienen. Die Untersuchung wurde an 48 Patienten durchgeführt. Bei 27 Patienten wurde durch Ultraschalluntersuchung eine Harnsteinerkrankungen (Nephrolithinsis) festgelegt. (Die Gröβe der Steine liegt zwischen 5mm und 7mm). 21 Patienten hatten in beiden Nieren mehrere hyperechogene Ausbildungen in der Gröβe von 1,5mm und 2mm ohne akustische Artefakte (die sogenannten Salzkristalle). Bei der Laboruntersuchung des Urins waren bei meisten (28 Patienten) folgende Symptome zu bemerken: Leukozyturie, Mikro- oder Makrohämaturie, zylindrurie (nicht deutlich ausgedrückt). Bei einem Teil (20) der Patienten aber wurden während der Urinuntersuchung keinerlei Änderungen festgestellt.

Den Patienten, bei denen die obenerwähnten Änderungen zu bemerken waren, wurden folgende Heilmittel verschrieben: antimikrobielle Elemente (spezifische für die entsprechende Infektion), Uroantiseptic, Vitamine, entsprechende Diät. Paralell wurde die Behandlung mit der wilde Yamswurzel ( 1 Kapsel 2mal pro Tag nach dem Essen) durchgeführt und sie wurde auch nach der Beendung der Behandlung mit den traditionellen Heilmitteln noch fortgesetzt. Den Patienten aber, deren Laboruntersuchungen keinerlei wesentliche Änderungen gezeigt haben, wurde direkt die Behandlung mit der wilden Yamswurzel verschrieben.

Nach der Behandlung wurde die Ultraschall- und Laboruntersuchungen festgelegt, daβ die Salzkristalle (bei 22 Patienten) aus dem Parencyim der Niere vollständig ausgeschrieben wurde. Die Lange war auch nach einigen Jahren stabil.

Bei der Harnsteinerkrankungen hatten 19 von 27 Patienten keinen Harnstein mehr, bei 8 von ihnen ist die Gröβe des Steins vermindert worden (von 6-7 mm auf 3 mm).

Es ist bemerkenswert, daβ die Verwendung der wilden Yamswurzel keinerlei Wirkung bei der Behandlung der Gallensteinerkrankungen hatte, die Gallensteine wurden weder kleiner noch verschwanden sie.

Zusammenfassend kann man sagen, daβ die Verwendung des bioaktiven Nahrungszusatzes – der wilde Yamswurzel neben den traditionellen Therapiemethode bei den Harnsteinerkrankungen wünschenswert ist.