EUROMEDICAHanover1-2 Juni 2007 |
Advanced methods of diagnosis,
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| J.S. Brusilowski | FAKTOR DER CHRONIZITÄT IM VERLAUF DER ERKRANKUNG |
| Bremen, Deutschland |
Durch die langjährigen Forschungen, durchgeführt in den unter meiner Leitung stehenden Kliniken, wurde festgestellt, dass bei den protrahierten akuten Erkrankungen die Gewebe Antigeneigenschaften bekommen. Anders gesagt, gewinnen die Gewebe im Ergebnis der Entzündungs-, Degenerativ- und Ischämieprozessen autoimmune Eigenschaften. Infolge dessen schichtet sich eine autoallergische Entzündung auf, die den chronischen Verlauf der Erkrankung bedingt, bzw. die Evolution eines akuten Prozesses ins chronische Prozess.
Bei den angeführten pathologischen Zuständen erfolgt die Alteration von Geweben, die Störung vom Zellenmetabolismus, die Hypoxidose, was zur Entstehung der autoimmunen Antwort führt, eine von deren Erscheinungen die zirkulierenden Antiorgan(Antigewebe)-Antikörper sind. Die letzteren gehören mit größter Wahrscheinlichkeit zu den Agressorantikörpern, die den Verlauf der Krankheit verstärken, zu ihren Rezidiven und zum chronischen Verlauf führen
Es ist möglich folgende Beispiele anzuführen:
Ein solcher Verlauf kann bei den schweren Traumen, einschließlich Operationstraumen, bei den Quetschungen, Kongelationen, Verbrennungen, Radiationsbestrahlungen entstehen
Die angeführten Daten sprechen dafür, dass für die Vorbeugung des Übergangs der akuten Erekrankungen in die chronischen Erkrankungen solche Mittel angewendet werden müssen, die die Entwicklung des autoimmunen Prozesses blockieren und abwenden (Corticosteroide, Zytostatika, Antihistamine u. a.).
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