EUROMEDICA 

Hanover

6-7  Juni 2008

Advanced methods of diagnosis,
treatment and prophylactics

European Academy of Natural Sciences, Hanover

European Scientific Society, Hanover

Russian Academy of Natural Sciences, Moscow


M.A.Khan
V.I. Korishev
AUSSICHTEN FÜR DIE ANWENDUNG DER DYNAMISCHEN ELEKTRONEUROSTIMULIERUNG
Wissenschaftliches Zentrum Russlands für Rehabilitations- und Kurortmedizin beim Gesundheitsministerium Russlands, Moskau, Russland

In der modernen Physiotherapie ist die Methode der Impulseinwirkung, die es ermöglicht, energetische Belastungen zu senken, qualitativere Reaktionen zu bekommen ( im Gegenteil zu denen beim ständigen Generierungsregime), eine spezifische Einwirkung auszuüben, sehr aussichtsreich. Besonders interessant sind folgende Apparate für dynamische Elektroneurostimulierung (DENS): DENAS, DiaDENS, DiaDENS-DT. Sie generieren kurze Hochamplitudenimpulse des Stroms niedriger Frequenz mit ständig verändernden Parametern, für bestimmte Werte der Hautresistenz. Besonderheiten und Vorteile dieser Apparate sind folgende: biologische Rückverbindung, keine Schädigung der Zellen, Einwirkung auf verschiedene Arten der Nervenfasern, keine Gewöhnung. Die in unserem Zentrum durchgeführten Untersuchungen bewiesen die Effektivität der DENS für eine Reihe der Krankheiten im Kinderalter: obstruktive Bronchitis, Bronchialasthma, Syndrom der vegetativen Dysfunktion, neurogene Dysfunktionen des Harnblasens, Haltungsschäden und Skoliose. Klinische Untersuchungen zeigten eine positive Einwirkung der DENS auf den Zustand des orthopädischen Status bei Kindern mit Skoliose 1. und 2. Grades. Ihre Haltung verbesserte sich, die Muskeln entwickelten sich, die Wirbelsäule wurde flexibler. Das Schmerzsyndrom wurde bei 60% der Kinder am Ende der Therapie kupiert. Die durchgeführten Untersuchungen bewiesen die Zweckmäßigkeit von dynamischen elektroneurostimuliere nden Anwendungen bei Rehabilitation der Kinder mit Haltungsschäden. Kraftwerte und Kraftbelastbarkeitswerte der Körpermuskeln verbesserten sich bei den meisten Kindern (97%). Ebenso günstig war der Einfluss dieser Methode auf Bronchodränage, Bronchienleistung bei der obstruktiven Bronchitis, Bronchialasthma, wovon positive Dynamik klinischer Symptome und verbesserter Atem zeugten. Da die DENS auf die Nervenrezeption, glatte und querverlaufende Muskeln günstig einwirkt, verbesserte sich die Schleimlösung bei den meisten Kindern, die Heiserkeit ließ nach. Die Computer- Pneumotachometrie zeigte eine Verbesserung der Werte, die Durchgängigkeit kleiner und mittlerer Bronchien (MOC50, MOC75) charakterisieren. Die Anwendung der DENS-Methode bei den meisten Kindern mit dem Syndrom vegetativer Dysfunktion zeigte einen ausgeprägten sedativen Effekt und eine Verbesserung des allgemeinen Zustandes, Schlafnormalisierung, Senkung emotionaler Reizbarkeit. Die Belastbarkeit bei physischen Balstungen erhöhte sich. Die klinischen Symptome wurden durch eine positive Dynamik des Blutdrucks und der Herzschlagfrequenz bestätigt. Ebenso effektiv erwies sich die Methodik bei den Kindern mit neurogener Dysfunktion des Harnblasens. Bei der Hyperaktivität des Harnblasens wurde die Senkung von allen pathologischen Symptomen beobachtet. Bei Gelenkkrankheiten wirkte die Methodik auch positiv. Das Schmerzsyndrom konnte kupiert werden, die effektive Einwirkung wurde auch durch Thermographie- und Reovasographie bestätigt. Für diese Methodik wurden auch optimale Anwendungsanleitung, Indikationen und Gegenanzeigen ausgearbeitet.