EUROMEDICA 

Hanover

6-7  Juni 2008

Advanced methods of diagnosis,
treatment and prophylactics

European Academy of Natural Sciences, Hanover

European Scientific Society, Hanover

Russian Academy of Natural Sciences, Moscow


A.N. Batyrova BEDEUTUNG DES HELICOBACTER PYLORI BEI DER ENTWICKLUNG VON DER EROSIONS-GESCHWÜR-VERLETZUNGEN IM OBEREN ABSCHNITT DES VERDAUUNGSTRAKTES
Staatliche Hochschule für Weiterqualifizierung von Ärzten, Almaty, Kasachstan

Die Häufigkeit der Blutungen aus chronischen und akuten Geschwüren in den oberen Abschnitten des Verdauungstraktes weist keinen Trend zur Senkung auf. In den letzten Jahren erhöhte sich die Zahl der Kranken an akuten Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren sowie die Häufigkeit lebensgefährlicher Komplikationen von akuten Geschwüren (nach O.N. Skrjabin, 1994; A.K. Suchomlin, 1998). Akute Erosionen und Geschwüre der Schleimhaut, die oft durch Blutungen und Perforationen begleitet werden oder durch die beiden Faktoren zusammen, machen den ohnedies schon schweren Zustand von Patienten noch schwerer und lebensgefährlich (nach O. Kuck, 2001). Die Bildungshäufigkeit von diesen Faktoren beträgt, nach verschiedenen Statistiken, von 40 bis 100% ( nach B.R. Gelfand, V.A. Gurjanov, 2005; J. Lewis, 2005) und die Letalität bei Komplikationen von akuten Geschwüren – bis 75% (nach M.G. Kobiaschwili, 2003). Trotz langjähriger Forschungen der Pathogenese von gastroduodenalen Geschwüren gibt es heute keine einheitliche Meinung darüber, wie sie entstehen. Als Folge ist das Fehlen einheitlicher Enstellungen zur konservativen Therapie, obwohl, nach verschiedenen Statistiken, die Hauptbehandlungsmethoden der Kranken sowohl an chronischen als auch an akuten gastroduodenalen Geschwüren darauf gerichtet sind, um die Aktivität des Helicobacter pylori und die sekretorische Funktion des Magens zu senken und die Aktivität von Schutzfaktoren der Schleimhaut zu steigern. In der letzten Zeit wird außerdem neben der gestiegenen Morbilität ein deutlicher Trend zur Alterssenkung von Patienten beobachtet, obwohl das Alter der Erkrankten bei 18 - 80 Jahren liegt. Das Risiko der Erkrankungen an Erosions-Geschwür-Verletzungen des Verdauungstraktes erhöht sich auch bei den Patienten mit begleitenden Krankheiten. Alle erwähnten Faktoren stellen das Problem der wissenschaftlichen Forschungen auf dem Gebiet der Ausarbeitung von neuen, wirksamen Vorbeugungs- und Behandlungsmethoden für Erosions- Geschwür-Verletzungen des Verdauungstraktes an einen der erten Plätze in der modernen Gastroenterologie, Chirurgie, Reanimatologie. Das Ziel der Untersuchung: aufgrund der Erforschung von Faktoren und Mechanismen, die zur Entstehung der Erosions-Geschwür-Verletzungen des gastroduodenalen Bereiches führen, Einstellungen zur Vorbeugung und Behandlung von diesen Krankheiten auszuarbeiten. Zur Erreichung dieses Zieles wurden folgende Methoden verwendet: Um die Faktoren herauszufinden, die zur Entstehung von Geschwüren und Erosionen im gastroduodenalen Bereich nach einer OP führen: klinische, Labormethoden (Helic-Test mit dem Indikatorröhrchen und HELPYL-Test mit Bioptatum auf dem Indikator-Disc) und statistische Methoden. Es wurden 300 Patienten im Krankenhaus GKKB ZGKB im Alter von 18 bis 80 Jahre untersucht, darunter: Männer – 60%, Frauen – 40% - mit verschiedenen therapeutischen und chirurgischen (vor und nach einer OP) Erkrankungen, bei denen das Vorhandensein des Helicobacter pylori festzustellen war. Bei 250 Patienten wurde die HP-Infektion diagnostiziert, unter ihnen wurden bei 80 Patienten (darunter bei 40 nach einer OP) Errosions- und hämorrhagische Verletzungen der Schleimhaut des Magens und des Zwölffingerdarms festgestellt. Es wurde daraus die Schlussfolgerung gezogen, dass die HP-Infektion eine der Hauptursachen von Erosions-Geschwür-Verletzungen des Verdauungstraktes ist.