A.M. Ischmuchametow
F.B. Kandarow
T.P.Tyrnowa
D.F.Kandarowa |
BEHANDLUNG DES CHOLEZYSTEKTOMISCHEN SYNDROMS UNTER
ANWENDUNG DER NADELREFLEXTHERAPIE |
| Baschkirische Staatliche Medizinische Universität,
Stadt Ufa, Russland |
Die Ursachen der Schmerzen nach der Cholezystektomie, die zu verschiedener Zeit
nach der Operation auftreten, sind unterschiedlich und mannigfaltig. Manche
Patienten müssen aus diesem Anlass einen wiederholten chirurgischen Eingriff
durchmachen, die anderen (60 %) mit verschiedenen Diagnosen lassen sich bei
verschiedenen Fachärzten behandeln. Es wird auch eine Reihe von Methoden
der Physio- und Balneotherapie vorgeschlagen, deren Effektivität 50% ausmacht
(im Vergleich zu 18 % bei Personen, die sich nicht behandeln lassen haben).
Die klinischen Erscheinungen des postcholezystektomischen Syndroms sind nicht
nur mit der Affektion der Organe in der hepatopankreatoduodenalen Zone bei längerem
und rezidivierendem Krankheitsverlauf vor der Operation, mit den bei Cholezystektomie
nicht korrigierten Veränderungen, mit den infolge der operativen Eingriffe
entstandenen Veränderungen verbunden, sondern sie sind auch durch erzwungene
Verletzungen des Energieverlaufs in klassischen Korporalkanälen während
der Operation bedingt. Die Unmöglichkeit, den Kanalverlauf durch die postoperative
Narbe selbständig wiederherzustellen, zieht im weiteren Schmerzen nach
sich. Die Indikation zur reflextherapeutischen Behandlung dieser Schmerzen
ist nur dann möglich, wenn Indikationen zur wiederholten Operation fehlen.
Nach der Anwendung des Fjodorow-Zugangs bei Cholezystektomie ist auch die Störung
im Milz-Pankreas-Kanal und im Leberkanal zu berücksichtigen, was Hyperpathie-Zonen
unter der postoperativen Narbe, unter der Gallenblase, dem Magen und manchmal
auch unter der Harnblase hervorrufen lässt - und das lässt Hyperästhesie-Zonen
über der Narbe erscheinen. Um den Verlauf der verletzten Kanäle wiederherzustellen
und schließlich diese Schmerzen zu kupieren, wurde unter Anwendung der
tonisierenden Methode in die Korporalpunkte folgender Kanäle gestochen:
Milz-Pankreas-Kanal und Leberkanal über der Narbe rechts, Gallen- und Harnblase-Kanäle
am rechten Fuss und Magenkanal am linken Fuss, und was noch effektiver ist –
in die Manualzonen des Milz-Pankreas-Kanals an der rechten Hand und des Leberkanals
und in die Subzonen der Gallen-und Harnblase-Kanäle am rechten Fuss und
des Magenkanals am linken Fuss (F.B.Kandarow: 1, 2, 3). Bei 786 Kranken (von
insgesamt 1107 – 70%) wurde stabiler klinischer Effekt erreicht.