EUROMEDICA 

Hanover

6-7  Juni 2008

Advanced methods of diagnosis,
treatment and prophylactics

European Academy of Natural Sciences, Hanover

European Scientific Society, Hanover

Russian Academy of Natural Sciences, Moscow


A.M. Ischmuchametow
F.B. Kandarow
T.P.Tyrnowa
D.F.Kandarowa
BEHANDLUNG DES CHOLEZYSTEKTOMISCHEN SYNDROMS UNTER ANWENDUNG DER NADELREFLEXTHERAPIE
Baschkirische Staatliche Medizinische Universität, Stadt Ufa, Russland

Die Ursachen der Schmerzen nach der Cholezystektomie, die zu verschiedener Zeit nach der Operation auftreten, sind unterschiedlich und mannigfaltig. Manche Patienten müssen aus diesem Anlass einen wiederholten chirurgischen Eingriff durchmachen, die anderen (60 %) mit verschiedenen Diagnosen lassen sich bei verschiedenen Fachärzten behandeln. Es wird auch eine Reihe von Methoden der Physio- und Balneotherapie vorgeschlagen, deren Effektivität 50% ausmacht (im Vergleich zu 18 % bei Personen, die sich nicht behandeln lassen haben). Die klinischen Erscheinungen des postcholezystektomischen Syndroms sind nicht nur mit der Affektion der Organe in der hepatopankreatoduodenalen Zone bei längerem und rezidivierendem Krankheitsverlauf vor der Operation, mit den bei Cholezystektomie nicht korrigierten Veränderungen, mit den infolge der operativen Eingriffe entstandenen Veränderungen verbunden, sondern sie sind auch durch erzwungene Verletzungen des Energieverlaufs in klassischen Korporalkanälen während der Operation bedingt. Die Unmöglichkeit, den Kanalverlauf durch die postoperative Narbe selbständig wiederherzustellen, zieht im weiteren Schmerzen nach sich. Die Indikation zur reflextherapeutischen Behandlung dieser Schmerzen ist nur dann möglich, wenn Indikationen zur wiederholten Operation fehlen. Nach der Anwendung des Fjodorow-Zugangs bei Cholezystektomie ist auch die Störung im Milz-Pankreas-Kanal und im Leberkanal zu berücksichtigen, was Hyperpathie-Zonen unter der postoperativen Narbe, unter der Gallenblase, dem Magen und manchmal auch unter der Harnblase hervorrufen lässt - und das lässt Hyperästhesie-Zonen über der Narbe erscheinen. Um den Verlauf der verletzten Kanäle wiederherzustellen und schließlich diese Schmerzen zu kupieren, wurde unter Anwendung der tonisierenden Methode in die Korporalpunkte folgender Kanäle gestochen: Milz-Pankreas-Kanal und Leberkanal über der Narbe rechts, Gallen- und Harnblase-Kanäle am rechten Fuss und Magenkanal am linken Fuss, und was noch effektiver ist – in die Manualzonen des Milz-Pankreas-Kanals an der rechten Hand und des Leberkanals und in die Subzonen der Gallen-und Harnblase-Kanäle am rechten Fuss und des Magenkanals am linken Fuss (F.B.Kandarow: 1, 2, 3). Bei 786 Kranken (von insgesamt 1107 – 70%) wurde stabiler klinischer Effekt erreicht.