EUROMEDICA 

Hanover

6-7  Juni 2008

Advanced methods of diagnosis,
treatment and prophylactics

European Academy of Natural Sciences, Hanover

European Scientific Society, Hanover

Russian Academy of Natural Sciences, Moscow


T.W. Kulemsina DIE ANWENDUNG VON HIRUDOREFLEXOTHERAPIE, AKUPUNKTUR UND MANUALTHERAPIE BEI GONARTHROSE
Medizinische Nationale Gorkiy – Universität, Donezk, Ukraine

Einführung. Gonarthrose (GA) ist eine verbreitete Gelenkerkrankung. Bei den Osteoarthrosen wird die Behinderung in 10% der Bevölkerung über 55 Jahre beobachtet. Einer der ethiologischen Faktoren der GA- Entstehung ist die Störung der Haltung und des Bewegungsstereotyps. Das trägt zur Schädigung des ursprünglich gesunden Knies, in dem später pathologische Veränderungen beobachtet werden können. Forschungsziel. Entwicklung der Schemas für Rehabilitationsmaßnahmen, die auf Beseitigung der sekundären biomechanischen Störungen bei der GA gerichtet sind und Hirudoreflexotherapie, Akupunktur, Manualtherapie umfassen. Forschungsmateriale und Methoden. Die Behandlung von 20 Patienten(12 Frauen, 8 Männer) beider Geschlechter im Alter von 35 bis 52 mit GA wurde durchgeführt. 15 Patienten litten an Störung des rechten Knies, und 5 an Störung des linken Knies. Meistens begann der Kurs mit Akupunktur, die in Hirudotherapie überging und mit Manualtherapie abgeschlossen wurde. Zusätzlich wurden spezifische Akupunkturstellen zur Funktionswiederherstellung jeder von zusammengezogenen Muskeln benutzt. Neben den Stellen, die einen spezifischen Einfluss auf entsprechende Muskeln ausübten, wurden im Kurs Stellen mit Lokal-, Segment, und Allgemeinwirkung angewendet, die oft mit Triggerstellen zusammenfielen. Die Zahl der Stellen pro eine Behandlungsperiode betrug von 11 bis 12 Stellen. Die Behandlung fand durchschnittlich zweimal pro Woche statt. Manualtherapie wurde auf die Beseitigung der funktionellen Blockierung in entsprechenden Gelenken vorwiegend durch die Einwirkung auf den Muskelapparat gerichtet. Die Anwendung von Methoden der Manualtherapie ließ Rehabilitationsmaßnahmen auf die Wiederherstellung der Länge von Tonus- Kraft- Besonderheiten der zusammengezogenen Muskeln und auf Beseitigung der sekundären biomechanischen Störungen richten. Ergebnisse. Die Verringerung der pathologischen Veränderungen wurde in 85% der Patienten beobachtet. Nach 2 Monaten blieb eine stabile therapeutische Wirkung in 70% der Patienten erhalten. In anderen Patienten wurden rückfällige Krankheitserscheinungen beobachtet aber ihr Ausdrucksgrad war geringer. Schlussfolgerungen. Angebotene Schemas für Rehabilitationsmaßnahmen, die an Patienten mit der sekundären durch erhöhte Belastung auf das geschädigte Kniegelenk hervorgerufenen GA angewendet wurden, ließen eine sekundäre Muskelzusammenziehung und begleitende Funktionsstörungen der Gelenke und des Bindeapparates verringern. Damit wurde der Entstehung und Entwicklung von organischen Störungen im ungeschädigten Kniegelenk vorgebeugt.