EUROMEDICA 

Hanover

6-7  Juni 2008

Advanced methods of diagnosis,
treatment and prophylactics

European Academy of Natural Sciences, Hanover

European Scientific Society, Hanover

Russian Academy of Natural Sciences, Moscow


I.A. Kisler
P.B. Lukjanow
N.A. Kisler
INTEGRATIVES HERANGEHEN AN DIE KORREKTUR DER FETTSUCHT
Medizinisches Zentrum „Elizaweta“, Orenburg, Russland

1. Psychotherapeutisches und psychokorregierendes Programm „Marathon der Gewichtsreduzierung“: Aufgaben des ersten Tages: Schaffung eines Vertrauensverhältnisses in der Gruppe, Arbeit mit psychologischen Hemmnissen der Teilnehmer, Motivationsverstärkung, das Informieren der Teilnehmer über die Sättigungsabläufe und über das Entstehen des Übergewichtes, Beibringung von reflexogenen Übungen zur Appetitsreduzierung. Aufgaben des zweiten Tages: Motivationsverstärkung, Niveuerhöhung bei Selbstkontrolle und Eigenverantwortung (es werden die Elemente der Verhaltenspsychotherapie und der rationalen Psychotherapie benutzt), Schaffung eines adäquaten Verhältnisses zu den vorher beliebten kalorienreichen Produkten, die den Grund für das Übergewicht darstellen, weitere Ressourcenmobilisierung, um eine erfolgreiche Lösung des Problems zu erreichen. Schlüsselmomente: „Warum man rationale Ernährung nicht mit dem Wort „Diät“ bezeichnen darf, die unterbewussten Mechanismen des Stoffwechsels und wie man diese umgehen kann.“ (Naydenova N. G, 2001, Russland, Moskau), die Notwendigkeit des Führens eines Nahrungsmitteltagebuchs, Empfehlung bezüglich Kaloriengehalt von Ernährung auf der Grundlage von spezifischen Eigenschaften des Teilnehmers. Mängel der heutigen Diäten. Aktuelle Methoden der Steuerung der Nahrungsaufnahme, Arbeit mit dem Vergnügen, der Arbeit mit dem „innerem Kind“, Arbeit mit den Betriebsmitteln, Arbeit mit Metaphern und der Verantwortung. Zusammenfassende Statistiken zu o.g. Methode: Studien wurden seit November 2004 durchgeführt, der Behandlung wurden insgesamt 800 Patienten im Alter zwischen 18 bis 55 Jahren unterzogen, die entweder übergewichtig waren oder Korpulenz unterschiedlichen Grades aufwiesen: 37% der Patienten hatte Übergewicht (BMI - Index von 25 bis 29.9), restliche Patienten wurden folglich unterteilt: 27% von Patienten Korpulenz 1. Grades (BMI 30-34.9), 26% Korpulenz 2. Grades (BMI von 35 bis 39.9), 10% - Korpulenz 3. Grades (BMI mehr als 40). Resultate im März 2008: erreichten ihr Wunschgewicht und behielten es dauerhaft (komplette Gewichtsnormalisierung) - 54% verringerten ihr Gewicht dauerhaft, erreichten ihr Wunschgewicht jedoch nicht - 31% Gewichtsreduzierung mit späterer Rückkehr zum Ausganggewicht - 10% überhaupt keine Gewichtsreduzierung - 5%