EUROMEDICA 

Hanover

6-7  Juni 2008

Advanced methods of diagnosis,
treatment and prophylactics

European Academy of Natural Sciences, Hanover

European Scientific Society, Hanover

Russian Academy of Natural Sciences, Moscow

A.D. Olejnik
S.I. Karpenko
D.S. Worotynzew
W.N. Malyschko
BEWERTUNG DES BEHANDLUNGSERGEBNISSES BEI DER OSTEOCHONDROSE DES LENDENABSCHNITTES
Regionales Klinisches Krankenhaus St. Ioasaf, Belgorod, Russland

Praktisch immer wird das Behandlungsergebnis der Lendenwirbelsäule-Osteochondrose ausgehend von der Linderung des Schmerzsyndroms beurteilt, das vom Patienten subjektiv wahrgenommen wird. Immer aktueller wird dieses Problem bei der chirurgischen Behandlung der aktuell vorliegenden Wirbelsäulepathologie. In der Regel werden bei der Beurteilung des Ergebnisses des operativen Eingriffes nur die klinischen Erscheinungsformen der Erkrankung beachtet. Die Daten über klinisch-neurovisuelle und elektrophysiologische Erscheinungsformen der Erkrankung, der Ausmaß des operativen Eingriffs, intraoperative Komplikationen und die OP-Fehler kommen nicht in Betracht. Es schließt das individuelle Herangehen an die Bestimmung des Behandlungsergebnisses bei der Lendenwirbelsäule-Osteochondrose aus. Infolgedessen kommt es häufig zu einer nicht objektiven Bewertung des Ergebnisses bei der chirurgischen Behandlung der Lendenwirbelsäule-Osteochondrose.

Für das Erhalten des objektiven Behandlungsergebnisses schlagen wir eine Methode der Polyfaktor-Einschätzung des Ergebnisses bei der chirurgischen Behandlung der Lendenwirbelsäule-Osteochondrose vor.

Der Kernpunkt der Methode besteht darin, dass die klinischen Symptome der Lendenwirbelsäule-Osteochondrose durch die gesamtheitliche Wirkung des Komplexes verschiedener pathologischer Prozesse im Bereich des Krankheitsherdes bedingt sind. Das Vorhandensein dieser oder jener Komponenten des Komplexes während der OP, sowie die Fehler während der operativen Eingriffs bestimmen die klinischen Erscheinungsformen der Erkrankung in der postoperativen Periode vorher. Beim quantitativen Ausdruck der klinischen Erscheinungsformen der Erkrankung (einschließlich die Intensität des Schmerzsyndroms) und der pathologischen Prozesse, die zur Erscheinung der Krankheit beitragen, entsteht die Möglichkeit für den numerischen Ausdruck der Erkrankung in der preoperativen und postoperativen Periode und seines Vergleiches. Die Bestimmung der numerischen Bedeutsamkeit jedes neurologischen Symptoms und jedes pathologischen Merkmals, das in der Bildung der Erscheinungsformen der Erkrankung teilnimmt, wurde anhand einer retrospektiven Datenanalyse bei einer komplexen Untersuchung der Patienten mit Lendenwirbelsäule-Osteochondrose und nach ihrer Gegenüberstellung mit dem klinischen Bild von 396 Patienten möglich.

Um die Bewertung des Ergebnisses bei der chirurgischen Behandlung der Lendenwirbelsäule-Osteochondrose durchzuführen, verwendeten wir die individuelle Karte, die aus folgenden Sektoren bestand: Intensität des Schmerzsyndroms, neuroliogische, neurovisuelle, elektrophysiologische Erscheinungsformen der Erkrankung und ein Sektor der möglichen Komplikationen des operativen Eingriffs. Die Intensität des Schmerzsyndroms bei den Patienten vor und nach der Operation wurde in einem numerischen Ausdruck nach einer visuellen Analogskala von 0 bis 50 gemessen. Das starke ständige Schmerzen, infolge dessen der Kranke eine erzwungene Lage übernehmen soll (40 – 50). Das ständige Schmerzen mit einer periodischen Verstärkung bei einem Kranken im Ruhezustand (30 – 40). Der ständige Schmerz, der sich bei der Bewegung des Kranken verstärkt. (20 – 30). Der gemässigte Schmerz, der in der Ruhe von alleine verschwindet (10 – 20). Kein Schmerz oder der Schmerz des unbedeutenden Charakters, der nach einer schweren Arbeit oder einer langwierigen physischen Belastung entsteht (0-10).

Neurologische, neurovisuelle, elektrophysiologische Merkmale der Erkrankung, sowie die während der operativen Eingriffs entstehenden Komplikationen und die verwendete OP-Technik beim Zugang zum Bandscheibenvorfall wurden als die mit einem numerischen Ausdruck äquivalent betrachteten Merkmale bewertet. (ihre Anzahl ist gleich 0,7). Die aus den verschiedenen Gründen nicht diagnostizierten Erscheinungsformen von der Lendenwirbelsäule-Osteochondrose wurden mit einem numerischen Ausdruck 1,7 vorgesehen.

Die vorgeschlagene Methode war bei den 65 operierten Patientinnen verwendet. Das Ergebnis, das herauskam, wurde in 3 Gruppen eingeteilt betrachtet - gut, ohne Effekt und unbefriedigend.