EUROMEDICAHanover6-7 Juni 2008 |
Advanced methods of diagnosis,
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| A.P. Chuprikov N.Ju. Vassilevskaja B.P. Popovskij A.L. Duschka M.Ju. Sorokin N.M. Markanov S.V.Keljuschok M.A. Chuprikova |
DELPHINTHERAPIE IN DER KINDERPSYCHONEUROLOGIE |
| Nationale medizinische P.L.Schupik-Akademie für Fort- und Weiterbildung, Kiew, Ukraine Delphinarium, Odessa, Ukraine |
Verwendung von Tieren für therapeutische Zwecke (Animalotherapie) gewann in letzten Jahren an einer unerwarteten Popularität. Dies sei damit verbunden, dass neuropsychotrope Medikamente nicht immer zu positiven Ergebnissen bringen und in einigen Fällen überwiegen die Nebenwirkungen die Heileinwirkungen. Manchmal sind aber die Stimmen von Delphinotherapie-Gegnern zu hören.
In unserer Behandlung waren 210 Kinder vorwiegend in Altersgruppe von 2 bis 5 Jahre, welche unter der Sprachentwicklungshemmung, Kinderautismus, geistiger Unterentwicklung und zerebrale Kinderlähmung leiden. Die Zahl von Schwimmprozeduren mit Delphinen schwank von 5 bis 10. An der Arbeit mit den Kindern nahmen Psychologe und Delphin-Trainer teil.
Bei manchen Kindern wurde die erste Begegnung mit Delphinen von Angst, Weinen und dem Wunsch, aus dem Schwimmbad wegzulaufen, und auf das Spiel zu verzichten, wahrgenommen. Besonders krass wiesen dies die Kinder mit Autismus auf. Aber während weitere Prozeduren kontaktierten die Kinder die Delphinen in der Regel sehr gern und kamen zu Prozeduren mit Interesse und Freude.
Unabhängig von nosologischer Zugehörigkeit der Erkrankungen geschahen bei den Kindern allgemeine für alle Veränderungen im Verhalten und Psyche. Dies waren: Stabilisierung des emotionalen Zustandes, Reduzierung der situationsbezogenen und persönlichen Unsicherheit, verbesserte Fähigkeit, eigenes Verhalten und eigene Reaktionen auf umgebende Ereignisse im Schach zu halten. Gleichzeitig wurden der Mittags- und Nachtschlaf besser geworden, Appetit hat sich auch verbessert. Es wurde eine Verminderung der Episoden von aggressivem Verhalten, Milderung von Negativismus sowie Steigerung von Erkenntnisfähigkeiten und Wissbegierde beobachtet. Die Kinder wurden sicherer und selbständiger geworden sowohl bei dem Umgang mit Delphinen als auch später, in Alltagssituationen. Überraschend waren die Änderungen in dem kommunikativen Bereich: die Kinder sind öffener geworden, unterhaltungsfähiger, ein besseres Verhältnis zu Altersgenossen und Verwandten wurde aufgebaut.
Für die sämtliche Auswahl sind folgende Daten erhalten: deutliche positive Änderungen in emotionalem Bereich wurden bei 76% Kindern, im kommunikativen Bereich – bei 41%, im Verhaltensbereich – bei 34% Behandelten beobachtet. Es wurden sind auch positive Änderungen in somatischem Bereich festgestellt.
Die Aufführungen in einem Delphinarium haben positive Auswirkungen für die Zuschauer. 2008 haben circa 20000 Kinder aus Rehabilitationszentren, Kinderheimen und Schulen kostenfreie Vorstellungen im Delphinarium Odessa besucht.
Also, ein Kontakt der kranken Kinder mit Delphinen führt zu Ergebnissen, welche sich schwierig mit Auswirkungen von einer Arznei vergleichen lassen. Solche Auswirkungen sind viel mannigfaltiger und erfassen unterschiedliche Bereiche der Psyche, des Gehirns und des Organismus, sie bringen die Psyche in Harmonie und fördern ihrer Entwicklung. Dies ist das wichtigste Argument zu Gunsten von Weiterexistenz und Weiterentwicklung der Delphintherapie.
Angelegenheiten der Delphintherapie werden im Delphinarium Odessa im April 2010 diskutieren werden, da dort die Internationale Konferenz stattfinden wird.
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