EUROMEDICA 

Hanover

6-7  Juni 2008

Advanced methods of diagnosis,
treatment and prophylactics

European Academy of Natural Sciences, Hanover

European Scientific Society, Hanover

Russian Academy of Natural Sciences, Moscow

T.V. Stachorskaja
A.P. Сhuprikov
LATERALE CHARAKTERISTIK VON VORSCHUL- UND SCHULKINDERN IN KIEW
Nationale medizinische P.L.Schupik-Akademie für Fort- und Weiterbildung, Kiew, Ukraine

Früher wurden die Fakten von aktiver Umstellung der linkshändigen Kinder und dadurch verursachte krankhafte Zustände festgestellt (A.P.Tschuprikov, S.T.Kasakova, 1981-1987). Diese Angaben wurden zur Grundlage für offiziellen Verzicht auf Umstellung von linkshändigen Kindern. Das Anliegen dieser Mitteilung ist eine Untersuchung, inwieweit fest behutsames Umgehen mit solchen Kindern bei der Bevölkerung verankert ist.

In einer offenen Forschung wurden die lateralen Eigenschaften von 430 Vorschul- und Schulkindern im Alter von 3 bis 10 Jahren untersucht. Die Jungs machten 42,7%, die Mädels – 57,3% aus.

Insgesamt betrug die Zahl von Rechtshändern unter den Kindern 81%, von Ambidextern -11%, von Linkshändern – 8%.

Die Datenbearbeitung mittels des „gleitenden Durchschnitts“ wurde festgestellt, dass beim steigenden Alter unter den Mädchen die Zahl der Rechtshänder auf Kosten der Minderung von Ambidextern und Linkshändern bedeutend zunimmt; unter den Jungs gibt es keine solche Gesetzmäßigkeit – die Zahl von Linkshänder schwankt nicht bemerkenswert.

Mit Alter vermindert sich beim untersuchten Kontingent die Zahl von Kindern mit bevorzugtem linkem Bein (sowohl bei Jungen, als auch bei Mädchen).

Die Zahl von Linksäugigen schwankt bei unterschiedlichen Altersgruppen, aber es gibt eine Neigung zur allmählichen Verminderung. Dabei überragt standhaft diese Angabe bei Jungs um 2-2,5-fache solche Angabe bei Mädels.

Also, die angeführten Angaben lassen behaupten, dass:

  1. Wissenschaftlich-öffentliche Kampagne zum Schutz von linkshändigen Kindern vor der Umstellung in der UdSSR in 80-er und 90-er Jahren eine Umstellung der Weltanschauung der Bevölkerung verursacht, vorwiegend hat dies irgendwarum die Eltern von Jungen betroffen.
  2. Bei der Bevölkerung bleibt der Trend erhalten, die linkshändigen Kinder umzustellen, insbesondere widerspiegelt das sich auf Angaben bei Mädchen.
  3. Eine altersbezogene Verminderung von sinistralen Charakteristiken betreffs Hände, Augen und Beine lässt sich als Einfluss der Verstärkung der Dominanz von linker Gehirnhemisphäre während der Schulausbildung deuten.