EUROMEDICAHanover6-7 Juni 2008 |
Advanced methods of diagnosis,
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European Academy of Natural Sciences, HanoverEuropean Scientific Society, HanoverRussian Academy of Natural Sciences, Moscow |
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| N.V. Voskresenskaya | NEUE PERSPEKTIVEN DER KOGNITIV– VERHALTENS–METHODE IN PSYCHOKORREKTION UND REHABILITIERUNG |
| Nordwest- und Regional Medical Diagnostic Center “Gesundheit”, St.-Petersburg, Russland |
Ende des XX und Anfang des XXI Jahrhunderts sind durch dramatische Ereignisse, wie Kriege, Katastrophen, Terror und Wirtschaftskriesen kennzeichnet worden. Die Zahl der Menschen, die psychotraumatische Situationen erlebt haben, senkt leider auch nicht. Das Problem der posttraumatischen Störungen wird immer öfter diskutiert. In diesem Bereich wird nach wie vor aktiv geforscht und gearbeitet.
„Retrospektive Modifizierung der funktionalen Systeme“ – diese Methode wurde in der Akademie für Militärmedizin entwickelt, und sie versucht auch das Problem zu lösen. Das Ziel der Methode ist die Korrektion der Angstneurosen und Phobien, die als Folge der psychotraumatischen Wirkungen entstanden sind.
Die Kernidee dieser Methode beruht auf der Behauptung, dass der aktuale psychische Zustand dank dem vegetativen Gedächtnis die Verbindung mit der vergangenen Erfahrungen hat.
Das Ausgangstrauma wird im geänderten Zustand des Bewusstseins (Altered states of consciousness) ohne Suggestion herausgefunden. Der Patient soll sich auf den somatischen Empfindungen konzentrieren, die das Trauma begleiteten. Durch Anregung des vegetativen Systems entsteht der so genannte flashback-Effekt, der die Absenkung in die früheren Empfindungen ermöglicht, die den traumatischen ähnlich sind. Das traumatische Ereignis wird retrospektiv modifiziert (dafür gibt es verschiedene Techniken und Möglichkeiten: Exposition, Gegenüberstellung, Gestaltabschluß, Desensibilisierung), was zu Änderung „des Nährbodens“ führt. Dieser integriert sich durch invertierte Afferentation in „ICH“ – Vorstellung des Patienten.
Diese Methode hat sich auch im klinischen Bereich als effektiv gezeigt. Am Experiment waren insgesamt 55 Patienten mit folgenden psychotraumatischen Situationen beteiligt: 21 Fälle – Angstneurosen, 15 – Scheidung, 6 – Tod einer Bezugsperson, 6 – Suchtprobleme in der Familie, 5 - unerwartete Entlassung, 2 –Kampfhandlungen. Die posttraumatische Belastung unterschiedlich: von einigen Wochen bis einigen Jahren. In 87% der Fälle wurde positive Dynamik im Zustand der Patienten registriert.
Die Methode der retrospektiven Modifizierung der funktionalen Systeme hat sich also als zukunftsfähig erwiesen und kann erfolgreich für Psychokorrektion und Rehabilitierung angewendet werden.
| BIOCRYSTALLIOMICS METHODS FOR ASSESSMENT OF METABOLIC STATUS OF THE ORGANISM | List of abstracts | EFFICACY OF TRADITIONAL METHODS FOR TREATMENT OF CHRONIC TOXIC HEPATITIS |