EUROMEDICA 

Hanover

6-7  Juni 2008

Advanced methods of diagnosis,
treatment and prophylactics

European Academy of Natural Sciences, Hanover

European Scientific Society, Hanover

Russian Academy of Natural Sciences, Moscow

A. Budweg VITAMIN D - DAS NEUE MULTITALENT
Internistische Praxis “Dr.med.Budweg”, Hannover, Deutschland

Rachitis und Lebertran, Osteoporose und Calcium mit Vitamin D machten für den Laien und die behandelnde Ärzte seit 50 Jahren das Vitamin D zum Vitamin für gesunde Knochen.

Erst seit knapp 10 Jahren erwachte neues Interesse am Vitamin D. Man entdeckte viele neue hochinteressante evolutionsbiologische, epidemiologische und funktionsbiologische Zusammenhänge. So etwa sind die durch die westliche Welt laufenden Grippewellen überwiegend zurückzuführen auf den schweren Vitamin D Mangel von Dezember bis Februar. Ursächlich ist der im Winter nördlich des 40 Breitengrades auftretendene Lichtmangel.

Das Auffinden von Vitamin D - Rezeptoren in fast allen Organen deckt plötzlich die Zusammenhänge auf zwischen Vitamin D Mangel und Tumorerkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Herzerkrankungen, Darmerkrankungen und vieles andere mehr.

Die offiziell empfohlenen Tagesdosierungen von 200 IE (= 5 µg) Vitamin D sind im Licht dieser neuen Befunde extrem unterdosiert.

Um die international empfohlenen Blutspiegelkonzentrationen von ca 30-70 ng/ml (= 50 -170 mmol/l) sind Tageszufuhren oral oder über Sonnenlicht in der Haut gebildet von mindestens 1000 - 2000 IE (teilweise noch höher) Vitamin D (teilweise noch höher) erforderlich. Beim Gesunden sind keine Nebenwirkungen bei einer langfristigen täglichen Zufuhr von unter 10000 IE Vitamin D zu erwarten.