EUROMEDICA 

Hanover

3-4  Juni 2010

Advanced methods of diagnosis,
treatment and prophylactics

European Academy of Natural Sciences, Hanover

European Scientific Society, Hanover

Berliner Medizinischen Gesellschaft, Berlin

E.A. Khalyastova
V.A. Groysman
I.V. Olovyanishnikova
L.P. Razlivinskikh
E.P. Sakeyev
ANWENDUNG DES SYSTEMS VON PHYSIO-THERAPEUTISCHEN HEILVERFAHREN ZUM ZWECK DER GEWICHTREDUKTIONSPROGRAMMNUTZEFFEKTSTEIGERUNG
Klinisches Stadtkrankenhaus Nr.1, Samara Region,Togliatti, Russland

Jedes Jahr werden für die Russen akuter die mit Übergewicht und Obesität verbundenen Probleme. Jeder zweite Russe (54%) leidet an Übergewicht. Unter Ärtzten sind Übergewicht und Obesität zu 24% verbreitet. Die Gesundheit eines praktischen Arztes hat mehrmals die Aufmerksamkeit der Forscher an sich herangezogen. In erster Linie hat man beachtet, ob es Herz-Kreislauf-Erkrankungen und deren Risikofaktoren wie arterielle Hypertension, Hyperglykämie, Dyslipidämie gibt. Ausserdem, sind Übergewicht und Obesität mit den folgenden Problemen verbunden: ischämische Herzkrankenheit, deformierende Osteoartrose, Gallensteinkrankenheit, Schlafapnoe, das Risiko bösartiger Neubildungen (Brustkrebs, Prostatakrebs, Gebaärdemutterschleimhaut-, Dickdarmkrebs). Erarbeitung der Komplexmethodiken für Korrektion der pathologischen Zustände scheint, die erfolgsträchtigste Richtung der Regenerationsmedizin und Physiotherapie zu sein.

Wir haben die Konzeption einer der modernen Regenerationsmedizinrichtungen unserer Forschung zugrunde gelegt, das heißt Genesung und primäre Vorbeugung bei ziemlich gesunden Personen. Wir haben eine Gruppe der Mitarbeiter unseres Krankenhauses, bei denen vor zwei Jahren Übergewicht (70%), Obesität (11%), arterielle Hypertension (64%), Dyslipidämie (62%), Hyperglykämie (12%) diagnostiziert wurden, bestimmt. Denen wurden Empfehlungen wegen Gewichtreduktion und Arzneimittelbehandlung gegeben. Die wurden für gesunde Lebensweise günstig gestimmt und machte Fortschritte in Korrektion ihrer Störungen. Die meisten haben ihr Gewicht wesentlich reduzieren lassen, aber sobald die auf das Problem des “Gewichtplateaus” gestoßen sind, ist die Motivation merklich gesunken.

In diesem Zusammenhang haben wir ein Komplexprogramm der physiotherapeutischen Heilverfahren vorgeschlagen. Das Programm schließt elektrische Reizung, Lymphodrainage, Wasserbehandlung, Reflexmassage durch Elektrostimulator ein. Inzwischen sollten die Exploranden weitermachen alles was ihnen in den vorigen zwei Jahren Gewicht hat reduzieren lassen: den bisherigen Lebensrythmus, die bisherige Lebensweise, Ernährung (verdauliche Kohlenhydrate und Tierfette beschränkt), Körperbelastung (Laufen, Rennen, Fahrradfahren, Schwimmen, Aerobik). Die Kur bestand aus 10 täglichen Prozeduren.

Die Gruppe unter Beobachtung bestand aus 52 Ärtzten und Krankenschwestern unseres Krankenhauses. Darunter 42 (81%) Frauen (Durchschnittsalter - 42 Jahre), 10 (19%) Männer (Durchschnittsalter - 41 Jahre). Am Anfang der Forschung hat man anthropometrische Untersuchung (Messung von Körperhöhe, Gewicht, Taillenumfang, Hüftenumfang, Gewichtindexberechnung), Forschung des Bluteslipidspektrums (Gesamtcholesterin, Lipoproteide niedriger Dichte, Lipoproteide hoher Dichte, Triglyzeride), Glukosebestimmung, Blutdruckmessung nach Standardmethode durchgeführt. Dieselben Werte hat man 10 Tage später und drei Monate später wieder vermessen. Vor Anwendung der physiotherapeutischen Prozeduren wurde Übergewicht bei 47% Exploranden aufgesucht, Obesität des ersten Grades – bei 44%, Obesität des zweiten Grades – bei 7%; bei 2% machte Gewichtindex 24,0-24,9 aus. 43% litten an Dyslipidämie, dabei kannten 67% ihren Cholesterinspiegel nicht. Arterielle Hypertension war bei 29% zu vermerken, Hyperglykämie – bei 6%, Schlafapnoe – bei 5%.

Zum Ende der physiotherapeutischen Kur wurde Gewichtreduktion um 1-4 kg (im Durchschnitt 2,5 kg), Taillenumfangsreduktion um 1-7 cm, Blutdruckerholung, Allgemeinbefindens- und Gefühlszustandesverbesse rung erreicht. Nach drei Monaten reduzierte sich das Gewicht noch um 2-6 kg (im Durchschnitt 4 kg). Die Patienten mit Obesität des ersten Grades wurden weniger und machten jetzt 32% aus, es gab keine Patienten mehr mit Obesität des zweiten Grades. Anteil von Patienten mit Normalgewicht ist bis 10% gestiegen. Arterielle Hypertension war bei 20% zu erkennen, Dyslipidaemie – bei 31%, Hyperglykämie – bei 3%, Schlafapnoe – bei 2%. Es ist erfreulich zu bezeichnen, dass alle Exploranden wünschten, die Kur zu wiederholen.

Zusammenfassung:

  1. Patienten mit Übergewicht und Obesität in 94% der Fälle stoßen auf das Problem des “Gewichtplateaus” nach Herbeiführung der gewissen Gewichtreduktion (2-3% von dem Ausgangsgewicht in zwei Jahren).
  2. In der Phase des Gewichtplateaus muss man Motivationsmechanismen aktivieren, um weiter das Gewicht bis zum gewünschten Ergebnis zu reduzieren.
  3. Physiotherapeutische Prozeduren im Rahmen von Gewichtreduktionsprogramm tragen zur weiteren Gewichtreduktion bis um 6,5kg in drei Monaten bei.
  4. Die besten Ergebnisse erreicht man, wenn man physiotherapeutische Prozeduren mit dem richtigen Ernährungsregime, gesunden Essen, richtigen Flüssigkeitsgebrauch, der regelmässigen und adäquaten Körperbelastung kombiniert. Richtig gewählte Prozeduren erlauben Energieaufwand des Organismus zu erhöhen, Stoffwechsel zu beschleunigen und Gewichtreduktionprozess maximal angenehm zu machen.

Presentation