EUROMEDICA 

Hanover

3-4  Juni 2010

Advanced methods of diagnosis,
treatment and prophylactics

European Academy of Natural Sciences, Hanover

European Scientific Society, Hanover

Berliner Medizinischen Gesellschaft, Berlin

R.G. Fattakhov DAS PROBLEM DES OPISTHORCHOSIS IN TJUMEN REGION
Forschungsinstitut der Infektionspathologie in der Region bei dem Verbraucherschutzdienst, Tjumen, Russland

Opisthorchosiserreger wurde zum ersten Mal im Jahr 1891 in dem Ob-Irtyschbecken von dem Professoren K.N. Vinogradov entdeckt. In diesem Zusammenhang bezeichnete K.I. Skrjabin im Jahr 1929 Opisthorchosis als ein “schwerwiegendes Sanitäts- und Sozialproblem des Tobolskij Nordes”. Seitdem ist das Problem nicht nur ungelöst geblieben, sondern auch auf dem Wachstumstrend ist.

Im Jahr 2009 wurden in der Russischen Föderation 43485 Fälle des Opisthorchosis registriert, darunter 14848 Fälle in Tjumen Region, was beträgt 48,3%. Im ganzen ist die Morbidität in Tjumen Region auf dem Herabsetzungstrend, aber in einigen Gebieten bezeichnet man Morbiditätswachstum. Unter Helminthosen herrscht Opisthorchosis vor, dessen Anteil in dem allgemeinen Krankenstand über 50% ausmacht. Daran leidet am meisten arbeitsfähige Bevölkerung. Opisthorchosismorbiditätswachstum wird durch Erhöhung des Anteils von der Fischfamilie Cypriniidae und Verringerung des Anteils von den Fischfamilien Coreginidae und Salmonidae in der Kost verursacht. Das ist mit der Verschlimmerung der Umweltsituation in den Flussniederungssystemen der Region verbunden. Inzwischen isst man weniger Rohfisch zu Hause und mehr davon in Restaurants der orientalischen Küche. Eine andere Ursache: Einwohner und Arbeiter des Medizinsbereichs der Region haben wenige Kenntnisse davon, wie man Fisch von Opisthorchosiszysten freimacht.