| R.G. Fattakhov |
DAS PROBLEM DES OPISTHORCHOSIS IN TJUMEN REGION |
| Forschungsinstitut der Infektionspathologie in der Region bei dem Verbraucherschutzdienst,
Tjumen, Russland |
Opisthorchosiserreger wurde zum ersten Mal im Jahr 1891 in dem Ob-Irtyschbecken
von dem Professoren K.N. Vinogradov entdeckt. In diesem Zusammenhang bezeichnete
K.I. Skrjabin im Jahr 1929 Opisthorchosis als ein “schwerwiegendes Sanitäts-
und Sozialproblem des Tobolskij Nordes”. Seitdem ist das Problem nicht
nur ungelöst geblieben, sondern auch auf dem Wachstumstrend ist.
Im Jahr 2009 wurden in der Russischen Föderation 43485 Fälle des
Opisthorchosis registriert, darunter 14848 Fälle in Tjumen Region, was
beträgt 48,3%. Im ganzen ist die Morbidität in Tjumen Region auf dem
Herabsetzungstrend, aber in einigen Gebieten bezeichnet man Morbiditätswachstum.
Unter Helminthosen herrscht Opisthorchosis vor, dessen Anteil in dem allgemeinen
Krankenstand über 50% ausmacht. Daran leidet am meisten arbeitsfähige
Bevölkerung. Opisthorchosismorbiditätswachstum wird durch Erhöhung
des Anteils von der Fischfamilie Cypriniidae und Verringerung des Anteils von
den Fischfamilien Coreginidae und Salmonidae in der Kost verursacht. Das ist
mit der Verschlimmerung der Umweltsituation in den Flussniederungssystemen der
Region verbunden. Inzwischen isst man weniger Rohfisch zu Hause und mehr davon
in Restaurants der orientalischen Küche. Eine andere Ursache: Einwohner
und Arbeiter des Medizinsbereichs der Region haben wenige Kenntnisse davon,
wie man Fisch von Opisthorchosiszysten freimacht.