EUROMEDICA 

Hanover

3-4  Juni 2010

Advanced methods of diagnosis,
treatment and prophylactics

European Academy of Natural Sciences, Hanover

European Scientific Society, Hanover

Berliner Medizinischen Gesellschaft, Berlin

V.A. Ivanov
A.V. Khayrulova
KOGNITIVE KYBERNETIK
Private Psychologische Praxis, Moskau, Russland

Im Versuch, das Problem der psychischen Abhängigkeiten und chronischen Erkrankungen des Menschen zu lösen, haben wir entschieden, die Theorie der Funktionssysteme von

P.K. Anokhin unserer Forschung zugrunde zu legen. Lass uns das genau besehen. Wir wissen, dass die Realität sich in uns durch die höhere Nerventätigkeit widerspiegelt, diese Tatsache hat Ivan Pavlov, Nobelpreisträger, festgestellt. Das Verhalten verwirklicht sich durch Entstehen und Festlegung der Funktionssysteme nach dem Gesetz des Anlernens. Wenn das Funktionssystem ein universell angewandtes theoretisches Prinzip ist, dann… Könnten Funktionssysteme in dem Menschendenken entstehen? Wenn ja, dann was sind die Komponenten dieser Systeme? Wie sehen die aus, wie werden die Merkmale der Funktionssysteme in dem Denken ausgedrückt: zum Beispiel, Aktionsakzeptor? Es scheint erstaunlich zu sein, aber die Antwort existiert schon seit langem. Die ist jedem bekannt.

Bedingte Reaktionen unterscheiden sich durch die Länge der Latenzzeit, Ausarbeitu ngsschnelligkeit von Differenzierungen, Verlernenskurve. Und nicht nur dadurch. Ihre unterschiedliche biologische Qualität und prinzipiell unterschiedliche biologische Bedeutung für Aufbau des aktiven Verhaltens bleibt beiseite. Im Jahr 1974 schrieb Herr Anokhin: „Die Emotion ist ein Komplex von Prozessen, die sich nach ihrer morphogenetischen Herkunft und ihren physiologischen Eigenschaften wie ein ganzheitliches Funktionssystem mit seinen eigenen Gehirnrinde und Zwischenhirn vereinigenden Regelmässigkeiten entfalten. Der Komplex ist ein genau koordinierter Verlauf von den zentralen und humoralen Prozessen – die Kombination, die in jedem Fall spezifisch ist und lässt die biologisch unterschiedlichen Typen der emotionellen Äusserungen (Lachen, Tränen, Zorn, Freude) untereinander nicht mischen“. Wenn die Emotion ein Funktionssystem mit seinen Eigenschaften ist, hat die ihren Anpassungseffekt, Aktionsakzeptor, Afferenzapparat und ihre Rückmeldung!

Wie sieht Rauschgiftsucht von diesem Standpunkt aus? Rauschgiftsucht ist eine wiederholte Aufbereitung und ein wiederholter Gebrauch des Rauschgiftes; der Prozess der Zentralintegration von Nervenprozessen, humoralen und kognitiven Prozessen, in dem kognitive Komponente eine Reihenfolge von den Geistesvorstellungen der Rauschgiftaufbereitung und Gebrauch darstellen. Nach etwas Zeit wird er zu dem dominierenden bedingten Reflex. Genau diese Reihenfolge von den Vorstellungen ist ein krankhafter Trieb zu einem Rauschgift – so genannter Hang. Wenn es so ist, kann man diesen Hang mit eigenen Augen „sehen“ – in der Form von Reihenfolge der Vorstellungen. Diese Vorstellungen sind in Physiologie nicht nur kognitive Komponente des Systems sondern auch Reizerreger, die reflektorische Reaktion starten. Es ist bemerkenswert, dass Überschreiten des Afferenzminimums bei Rauschgiftsucht in der Totalbeseitigung durch Verlernen der Gedanken an Rauschgift besteht, weil die Prozesse der Emotionszentralint egration unvermeidlich Elemente der von Herrn Pavlov beschriebenen Zeitverbindungen einschliessen. Genau das hat V.A. Ivanov, Psychologe aus Moskau, im Jahr 1997 getan. Aufgrund dieser theoretischen Voraussetzungen hat er die Technologie des Iterativen Verlernens geschafft. Die Technologie führt zu dem Zerfall der pathogenen Funktionssysteme, beider effektorischen und inneren. „Der Hang“ wird in einem Verfahren zerstört.