EUROMEDICA 

Hanover

3-4  Juni 2010

Advanced methods of diagnosis,
treatment and prophylactics

European Academy of Natural Sciences, Hanover

European Scientific Society, Hanover

Berliner Medizinischen Gesellschaft, Berlin

D.S. Iryshkov
A.P. Taktayev
ULTRASCHALLDIAGNOSTIK DER EXTRAUTERINGRAVIDITÄT
Staatliche Bildungsinstitution für professionalle Weiterbildung “Penser Institut für ärtzliche Fortbildung der Föderalen Agentur für Gesundheitswesen und soziale Entwicklung”, Pensa, Russland
Institut der Geburtshilfe und Gynäkologie, Pensa, Russland
Städtische Gesundheitsweseninstitution Stadtentbindungsheim, Pensa, Russland

Untersuchungsziel: Anwendung des transvaginalen Ultraschallscannungs für komplexe Diagnostik der Extrauteringravidität in Kombination mit Laboratoriumsmethoden, klinischen und endoskopischen Methoden.

Fakten und Methoden. 30 Frauen mit Extrauteringraviditätsverdacht wurden in der gynäkologischen des Stadtentbindungsheimes in Pensa, Russland, untersucht. Darunter waren 3 Patientinnen im Alter von 17 bis 20 Jahren alt (10%), 12 – von 21 bis 25 Jahren alt (40%), 10 – von 26 bis 31 Jahren alt (33%), 5 – von 32 bis 36 (17%). Alle Patientinnen wurden mit Beschwerden über ziehende Schmerzen im Bauchunterteil und gestörten Menstrualzyklus (Menstruationsaufschub auf 7-25 Tage) eingeliefert. Ultraschallscannung wurde in den ersten Stunden nach der Einlieferung im Alokapparat mit dem transvaginalen Messwertgeber 5,5 Megahertz durchgeführt. Bei allen Frauen wurde es geprüft ob es in dem Harn Ghoriongonadotropin gab (Schwangerschafttest). 21 Patientinnen wurden einmal mit Ultraschal untersucht, 6 – zweimal, 3 – dreimal.

Forschungsergebnisse. Bei allen 30 eingelieferten Frauen mit Extrauteringraviditätsverdacht wurde Ghoriongonadotropin in dem Harn nachgewiesen. Bei der ersten transvaginalen Untersuchung hat sich eine Leibesfrucht in dem Gebärmutterhohlraum sichtbar gemacht, so wurde ein Fall der Extrauteringravidität ausgeschlossen.

Bei 2 Patientinnen mit Extrauteringraviditätsverdacht hat sich eine Leibesfrucht mit einem lebenden Embryo (Herzklopfen wurde registriert) in den Eierstöcken sichtbar gemacht. Bei 14 Patientinnen hat sich ein Hohlraum mit dem Mischgefüge und einem hyperechogenen Rand in Gebärdemutteranhängen sichtbar gemacht, dasselbe wurde bei Patientinnen mit Tubenschwangerschaftverdacht nachgewiesen, darunter bei 8 Patientinnen enthielt der Douglasraum gemässe Menge der freien Flüssigkeit (das ist ein echographisches Zeichen der Tubenschwangerschaft am Rande der Unterbrechung).

Bei 9 Patientinnen hat transvaginale Untersuchung Gebärdemuttervergrösserung und M-echo-Verdickung gezeigt, nur bei 2 Patientinnen unter denen hat sich Pseudoleibesfrucht sichtbar gemacht. 5 Tage nach der ersten transvaginalen Untersuchung wurde eine Wiederholungsuntersuchung durchgeführt und bei 6 Patientinnen aus 9 wurde eine Leibesfrucht in dem Gebärdemutterhohlraum sichtbar gemacht, was frühe Phase der uterinen Schwangerschaft bestätigt hat. Bei den anderen 3 Patientinnen wurde durch transvaginale Ultraschaluntersuchung keine Diagnose gestellt und Extrauteringravidität wurde bei chirurgischem Eingriff bestätigt.

Zusammenfassung. Bei 11 Patientinnen (36,7%) wurde durch transvaginale Ultraschaluntersuchung uterine Schwangerschaft nachgewiesen, bei 16 (53,3%) – Extrauteringravidität, bei 3 (10%) – keine Pathologie diagnostiziert. Der Befund der dynamischen transvaginalen echographischen Untersuchung bei Extrauteringrav iditätsverdacht erlauben, frühe uterine Schwangerschaft, entwickelnde ektopische Schwangerschaft und gestörte Tubenschwangerschaft zu diagnostizieren. Transvaginale Ultraschalluntersuchung soll in die obligatorische Komplexuntersuchung von Patientinen mit Extrauteringraviditätsverdacht eingeschlossen werden. Das lässt Untersuchungsdauer verkürzen, Untersuchungsinformativität erweitern und in einigen Fällen Operationseingriff vermeiden.