EUROMEDICAHanover23-24 Mai 2011 |
Advanced methods of diagnosis,
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European Academy of Natural Sciences, HanoverEuropean Scientific Society, Hanover |
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| I.A. Ignatova L.I. Pokidysheva |
ANPASSUNGSPROZESSE DER GEHÖRORGANE INFOLGE DES UMSIEDLUNGSVORGANGS BEI NORDLÄNDERN- MIGRANTEN |
| Institut für Medizinische Probleme des Nordens RAMS, Sibirischer Staatsuniversität, Krasnojarsk, Russland |
Die Aktualität des betrachteten Materials wurde durch die hohe Häufigkeit der Gehörpathologien, bei denen eine Verschlechterung und eine Veränderung ihres Verlaufs vorliegen, begründet. Die größte Bedeutung besitzt dieses Problem für die Bewohner des Ostsibiriens wegen den dort herrschenden extremen klimatischen Bedingungen.
Die heutige mit verschiedenen Informationen überfüllte Welt stellt enge Anforderungen an die Gesundheit ihrer Gesellschaftsmitglieder, einschließlich des Gehörs. Es ist bekannt, dass bei der Einwirkung von extremen natürlichen Faktoren in Ostsibirien, sich bei den Bewohnern einige spezifische morphologische, metabolische und physiologische Besonderheiten bilden. Sie manifestieren sich dann in der Form von pathologischen Prozessen.
Während der letzten Jahre zeigte sich eine Tendenz zur Erhöhung einer Patientenanzahl mit der Schwerhörigkeit, die meistens auf eine Erkrankung des Innenohrs zurückgeht. Das hängt mit der Einnahme von ototoxisch wirkenden Medikamenten, einer großer Zahl der Patienten mit den erblichen und angeborenen gesundheitlichen Störungen, den Umweltfaktoren und anderen Gründen zusammen.
Nach den Angaben der Weltgesundheitsorganisation leiden von 4% bis 7% der Weltbewohner an Störungen der Hörfunktion. Bei den Erwachsenen sind es 17,6 von 1000 und bei den Kindern – 1,2 von 1000. Die Anzahl der Patienten mit Hörstörungen in der russischen Föderation übersteigt die Größe von zwölf Millionen Menschen.
Untersuchungsziel: Den Einfluss von solchen Faktoren, wie Alter, Krankheitsdauer, Krankheitsursache, Kr ankheitserscheinungsform und Aufenthaltsdauer im Norden bei den Nordländern - Migranten mit den Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf die Schwerhörigkeit zu erforschen.
Materialien und Methoden: Es wurden die Nordländern – Migranten (n=197) im Alter von 50 bis 80 Jahren mit solchen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck, Arteriosklerose und andere, beobachtet. Man führte eine komplexe audiologische HNO-Untersuchung mit Hilfe vom Otoskop und den diagnostischen Audiometer AD-226, sowie kardiologische und statistische Untersuchungen durch. Der Zusammenhang zwischen den untersuchten Indikatoren einer Hörstörung und der Form und Schwere einer Herz-Kreislauf-Erkrankung wurde mit der Methode der Korrelationsadaptometrie festgestellt.
Ergebnisse: Die Untersuchung ergab folgendes: Es stellte sich heraus, dass bei der Beeinflussung der Schwerhörigkeit durch das Alter von Nordländern – Migranten das größte Risiko bei der Gruppe von 50 bis 60 Jahren liegt. (Gewichtswert der Korrelationskurve G =132,57). Die Erforschung vom Krankheitsdauereinfluss des Herz-Kreislauf-Systems auf die Form und Schwere der Schwerhörigkeit ergab einen direkter Zusammenhang: der maximaler Gewichtswert (G=156,47) lag bei der Gruppe mit der längsten Krankheitsdauer. Ebenfalls ein direkter Zusammenhang ergab sich bei der Untersuchung von der Form und Schwere einer Herz-Kreislauf-Erkrankung auf die Entstehung von der Schwerhörigkeit.
Der größte Gewichtswert der Korrelationskurve G erhöhte sich bei den Patientengruppen mit dem ersten und dritten Grad des sensorineuralen Hörverlusts bezüglich auf den Stress, den Schlaganfall und den Rauchen. Ebenfalls deutlich wurde der Einfluss der Aufenthaltsdauer im Norden auf die Entstehung der Schwerhörigkeit. Er zeigte sich in den hohen Gewichtswert der Korrelationskurve (G=147,59) bei der Gruppe mit der längsten (vierzigjährigen) Lebenszeit im Norden. Aus diesen Untersuchungsergebnissen erfolgt ein sehr enger Zusammenhang zwischen den Modellvariablen.
Auf dieser Weise stellte sich durch die entdeckten Hörerkrankungsbesonderheiten bei den Nordländern – Migranten heraus, dass ein zuverlässiger kausaler Zusammenhang zwischen der Form, den Schwerhörigkeitsgrad, dem Alter, der Krankheitsdauer, der Aufenthaltsdauer im Norden, Krankheitsursache, sowie der Form und Schwere einer Herz-Kreislauf-Erkrankung besteht.