EUROMEDICAHanover23-24 Mai 2011 |
Advanced methods of diagnosis,
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European Academy of Natural Sciences, HanoverEuropean Scientific Society, Hanover |
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| N.D. Yushuk O.L. Timchenko U.A. Fedkina |
DIAGNOSTIK VON AXONAL-DEMYELINISIERENDEN POLYNEUROPATHIEN BASIEREND AUF DEN PROTEOMISCHEN TECHNOLOGIEN |
| Staatliche Medizinische Universität für Zahnheilkunde, Moskau, Russland |
In der Klinik der Infektionskrankheiten stellen die demyelinisierenden Erkrankungen des Nervensystems aufgrund der überwiegend schweren Formen und der hohen Letalität ein aktuelles Problem dar. Sie bleiben eine der häufigsten Ursachen für die Behinderung von jungen Erwachsenen, was auch das verstärkte wissenschaftliche und praktische Interesse dafür erklärt. Von allen erworbenen autoimmunen axonal-demyelinisierenden Polyneuropathien werden besonderes das Guillain-Barré-Syndrom (GBS) und die chronische entzündliche demyelinisierende Polyneuropathie (CIDP) hervorgehoben.
Ziel: Die Verbesserung von Diagnosealgorithmus der axonal-demyelinisierenden Polyneuropathien unter Verwendung von proteomischen Technologien.
Materialien und Methoden: Es wurden 68 Patienten mit autoimmunen axonaldemyelinisierenden Polyneuropathien beobachtet. Von ihnen hatten 42 Personen GBS und 26 – CIDP. Zu der Kontrollgruppe gehörten 36 praktisch gesunde Menschen.
In allen Gruppen wurde eine Fraktionierung der Blutserumproben auf magnetischen Mikropartikeln durchgeführt. Danach folgte eine Analyse der MALDI-TOF Massenspektrometrie und das Aufstellen von Klassifizierungsmodellen zur Identifizierung von Biomarkern einer axonalendemyelinisierende Polyneuropathie.
Ergebnisse:
Die durchgeführte Vergleichsanalyse des Massenspektren vom Blutserum der Gruppen “GBS-Kontrolle”, “CIDP-Kontrolle”, “GBS-CIDP,” auf Basis des genetischen Algorithmus und eines lehrfähigen neuronalen Netzwerks ergab einen charakteristischen Spitzensatz mit den folgenden Werten des molekularen Masse-Ladungs-Verhältnisses (m/Z): 1945, 2787, 4478, 3985, 2844, 2240, 11784 - bei GBS und 1945, 1886, 1490, 3985, 1552, 3401, 11784 - bei CIDP.
Die Analyse des Massenspektren vom Blutserum der “GBS-Kontrolle”-, “CIDP-Kontrolle”-Modellen, die auf der Basis von genetischen Algorithmus gebildet wurden, zeigte, dass die Modelldaten eine 100% Empfindlichkeit und eine fast 100% Spezifität bei hohen Werten der Kreuzvalidierung (94% bzw. 100%) aufwiesen.
Schlussfolgerungen:
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