EUROMEDICA 

Hanover

23-24  Mai 2011

Advanced methods of diagnosis,
treatment and prophylactics

European Academy of Natural Sciences, Hanover

European Scientific Society, Hanover


T.N. Vasilkowa
S.I. Matajew
METABOLISCHES SYNDROM MIT HYPERURIKÄMIE: BESONDERHEITEN DES NAHRUNGSSTATUS
Föderale staatliche Behörde - Wissenschaftszentrum für präventive Ernährung und Diättherapie bei der Sibirischen Abteilung der Russischen Akademie der medizinischen Wissenschaften, Tjumen, Russland

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation leiden 1,7 Milliarden Personen, dass heisst etwa 30% der Bevölkerung des Planets, an Übergewicht oder Verfettung. Heftige Zunahme der Erkrankungshäufigkeit des Diabetes mellitus ist zu beobachten, und bis Jahr 2025 wird die Zahl der Kranken bis zu 380 Millionen Personen steigen. Die beiden obenerwähnten Erkrankungen gehören zu dem metabolischen Syndrom (MS). Dazu gehören auch Herz-Kreislauferkrankungen (arterielle Hypertension, ischämische Herzkrankheit) sowie auch Hyperurikämie. Alle Komponenten des metabolischen Syndroms sind von den selben pathogenetischen Mechanismen gekennzeichnet, die zur Aktivierung der subklinischen systemischen Entzündung führen. Fehlernährung verschlimmert die Situation durch Stören einer Balance der Nährstoffe, die Schutz von Zellen und Organen leisten.

Ziel: die Merkmale des Nahrungsstatus bei dem metabolischen Syndrom zusammen mit Hyperurikämie festzustellen.

Materialien und Methoden: es wurden 90 mittelalterige Patienten von männlichem Geschlecht mit dem metabolischen Syndrom untersucht. Die Diagnose des metabolischen Syndroms wurde aufgrund der Kriterien von der Allrussischen wissenschaftlichen Gesellschaft für Kardiologie (2008) gestellt, die Diagnose der Hyperurikämie wurde in den Fällen gestellt, als die Konzentration von Harnsäure über 420 Mikromol/l war. Die Ernährungs-Ist wurde nach Frequenzverfahren mit dem Computerprogramm “Analyse der Ernährung eines Menschen” (Version 1,2, entwickelt von der Staatseinrichtung – dem Forschungsinstitut für Ernährung bei der Russischen Akademie der medizinischen Wissenschaften, 2003-2005) eingeschätzt. Die Angaben wurden mit dem Anwendungsprogrammpaket “SPSS” (Version 12,0) statistisch verarbeitet und als M±m ausgedrückt. Der Sicherheitskoeffizient für die festgestellten Unterschiede wurde nach Methode von dem sogenannten Students t-Test ausgerechnet.

Ergebnisse: Die Patienten wurden in zwei Gruppen aufgeteilt: die erste Gruppe (27 Patienten) leidet an dem metabolischen Syndrom mit Hyperurikämie; die zweite Gruppe (63 Patienten) leidet an dem metabolischen Syndrom mit dem Harnsäurespiegel auf dem Normalniveau. Durchschnittsalter der Patienten in der ersten Gruppe war 49,3 Jahre alt, in der zweiten Gruppe - 55,1 Jahre alt. Folglich entwickelt sich das metabolische Syndrom in dem früheren Alter, wenn man an Hyperurikämie leidet. Eine wichtige Rolle dabei spielt die Ernährungs-Ist. Die Analyse der Nahrungsration von den Patienten zeigt, dass die jenigen mit beiden metabolischen Syndrom und Hyperurikämie sich am gerigsten ausgewogen ernähren im Vergleich zu den anderen. Ausserdem, ist der grössere Fettverbrauchüberfluss bei der ersten Gruppe zu beobachten (43,6±4,7% in der 1sten Gruppe; 32,2±4,1% in der 2ten Gruppe, р<0,5) sowie auch der Verbrauchüberfluss von gesättigten Fettsäuren (GFS) (44±5,2% in der 1sten Gruppe und 31,1±3,9% in der 2ten Gruppe (р<0,5)). In den beiden Gruppen wurde der Mangel von polyungesättigten Fettsäuren (PUFS) festgestellt, im einzelnen von den Fraktionen ω-6 und ω-3. Aber der sicherlich grössere Mangel von PUFS wurde bei der 1sten Gruppe festgestellt - 36,5±4,6% gegen 21,4±3,9% in der 2ten Gruppe. Der Mangel von der polyungesättigten Fettsäure ω-6 machte 24,1±3,7% in der 1sten Gruppe gegen 13±2,4% in der 2ten Gruppe, während der Mangel von der polyungesättigten Fettsäure ω-3 in der 1sten Gruppe 54±4,5% machte gegen 37,1±1,8% in der 2ten Gruppe (р<0,01). Bei der Analyse von Vitaminverbrauch wurde der ausgeprägte Mangel von Vitamin-B-Komplex festgestellt, der war sicherlich mehr in der 1sten Gruppe ausgeprägt. Der Mangel von Vitamin B1 machte in der 1sten Gruppe 18±3% und von Vitamin B2 - 28,5±5,7% gegen 7,1±4,1% und 11,4±4,3% in der 2ten Gruppe (р<0,5). Diese Vitamine sind Kofermente der Atmungskette, folglich wenn sie in der Ration nicht genügen, wird das reduzierte NADPH nicht genügend oxidiert. Das führt zur Aktivierung von Phosphoglukonatdehydrogenase und danach Bildung von Riboso-5-phosphat, das ein Zwischenprodukt bei Purinsynthese ist.

Zusammenfassung: Es wurde festgestellt, dass metabolisches Syndrom sich in dem früheren Alter entwickelt, wenn man an Hyperurikämie leidet. Der Zustand wird durch Fehlernährung mit Überfluss von gesättigten Fettsäuren und Mangel von polyungesättigten Fettsäuren und wichtigsten Vitaminen verschlimmert.