EUROMEDICA 

Hanover

23-24  Mai 2011

Advanced methods of diagnosis,
treatment and prophylactics

European Academy of Natural Sciences, Hanover

European Scientific Society, Hanover


R.Kh. Gisatullin
S.N. Ivakina
ORGANISATORISCHE UND WIRTSCHAFTLICHE ASPEKTE DER NUTRITIVEN UNTERSTÜTZUNG VON KINDERN IN KRITISCHEN ZUSTÄNDEN
Baschkirische staatliche medizinische Universität, Städtische Kinderkrankenhaus Nr. 17, Ufa, Russland

Heutzutage ist eine wichtige Rolle der künstlichen Heilnahrung dank zahlreichen Forschungen im Bereich Ernährungswissenschaft und Notfallmedizin bewiesen. Es gibt wissenschaftlich belegte Anzeichen davon, dass eine optimal ausgewählte Ernährung zu einer Wiederherstellung von geänderten Reaktionen des Stoffwechsels beiträgt, einen antioxidativen und immunomodulierenden Effekt hat. [I. Campbell, 1997; W.A. Tuteljan, 2005]. Alle Forschungen zeigen, dass eine optimal ausgewählte Ernährung nicht nur erlaubt energetische und plastische Bedürfnisse eines Patienten zu befriedigen, sondern auch als unabhängiger Heilfaktor dient. Es ist mit einer grossen praktischen Relevanz der Effekte, die durch eine qualitative nutritive Unterstützung hervorgerufen werden, verbunden: Reduzierung der Häufigkeit von Infektionskomplikationen; Verkürzung von der Periode einer künstlichen Beatmung und von der Periode eines Aufenthaltes in der Intensivbehandlungsabteilung und Stationärbehanlungsabteilu ng. Doch, trotz eines in diesem Bereich erreichten Erfolges, ist die Verordnung und Ausführung der künstlichen Heilnahrung bei den Kindern in kritischen Zuständen immer noch ein Problem, das weit von ihrer Lösung ist und in der Literatur nicht gut genug beleuchtet ist. Grundlegend für ein Kind in einem kritischen Zustand ist die Verordnung einer frühen gemischten parenteralen und enteralen Ernährung, die dem realen Energiebedarf eines kranken Kindes entspricht. Das wird im Endeffekt die Effektivität der Intensivbehandlung erhöhen lassen und die Ausgaben für die Behandlung niedriger machen. Deshalb ist es relevant organisatorisch-metodische Herangehen auszuarbeiten, die den Einfluss einer nutritiven Unterstützung auf die Qualität einer den Kindern in kritischen Zuständen geleisteten medizinischen und medikamentosen Hilfe feststellen lassen. Um das aufgesteckte Ziel zu erreichen, haben wir die folgenden organisatorisch-metodische Herangehen ausgearbeitet, die schliessen das folgende ein: Untersuchung eines Einflusses der nutritiven Unterstützung auf die Behandlungsqualität, Vergleichsanalyse der Häufigkeit der Verordnung von Medikamenten zusammen mit der nutritiven Unterstützung und Berechnung eines Nutzeffektes von dem Einschliessen nutritiver Unterstützung in die Behandlung; Durchführung von АBC–VEN- Analyse der Medikamenten für nutritive Unterstützung.

Schlussfolgerungen. Stoffwechselbesonderheiten bei Kindern machen es nötig, mit einer nutritiven Unterstützung früh anzufangen. Nutritive Unterstützung erlaubt, Bluttransfusionsvolumen zu reduzieren, was einen guten wirtschaftlichen Effekt hat und das Komplikations- und Letalitätsrisiko im Rahmen von Stationärbehanlung verringert. Die ausgeführten Untersuchungen zeigen, dass Präparate für nutritive Unterstützung kostenaufwendig sind (zu Gruppe A und B gehören). In der Kostenstruktur fallen auf enterale Mischungen 4,5% der für Medikamenteneinkauf zugeteilten Mittel, auf Fettemulsionen MCT/LCT - 4%, auf Glukose – 2,2%, auf Aminosäuren – 1%. VEN-Analyse hat gezeigt, dass diese Präparate lebenswichtig (Gruppe V) in Kur von Patienten in kritischen Zuständen sind. Notwendig ist die Kontrolle der Nutzung von Präparaten der nutritiven Unterstützung.