EUROMEDICAHanover23-24 Mai 2011 |
Advanced methods of diagnosis,
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European Academy of Natural Sciences, HanoverEuropean Scientific Society, Hanover |
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| G.Zh. Kapanova G.G. Bedelbaeva A.A. Aytkulova |
VERWENDUNG DER A-LIPONSÄUREDERIVATE BEI EINER KOMPLEXEN BEHANDLUNG VOM DIABETISCHEN FUSS |
| Kasachische nationale medizinische “Asfendiyarov” Universität, Almaty, Kasachstan |
Akute eitrige Entzündungen des Weichgewebes der unteren Extremitäten sind die häufigsten Komplikationen bei Blutzuckererkrankungen. Der Infektionsprozess verschlimmert nur noch den schon infolge von Angio-und Neuropathie gestörten Blutfluss. Die oben genannten Erkrankungen werden meistens von starken Schmerzen und Blutgerinnselbildung in den beschädigten Blutgefäßen begleitet, was öfters als absolute Indikation zur Amputationen angesehen wird.
Es ist offensichtlich, dass unter solchen Bedingungen, zusammen mit einem chirurgischen Eingriff, der sich auf die Öffnung und den Abfluss des eitrigen Herdes und die Entfernung von nekrotischem Gewebe richtet, eine Anwendung von Medikamenten zur Blutflussverbesserung und Schmerzlinderung zum wesentlichen Bestandteil einer komplexen Behandlung dazugehört. Angesichts der Notwendigkeit einer Therapie von jedem Symptom, fällt der Wahl auf die a-Liponsäurederivate. Tiogamma gehört zu einem von diesen Präparaten.
Wir haben 47 Patienten mit den Phlegmonen der unteren Extremitäten im Laufe von 2009 und 2010 beobachtet. Bei 28 Patienten (59,5%) wurde eine Dekompensation festgestellt. Allen Patienten wurde eine Notwendigkeit einer Notoperation festgestellt, den 32 Personen (66,7%) sogar eine Amputation vorgeschlagen. Davon haben 8 Patienten (16,6%) es jedoch verweigert. Bei den anderen wurden eine Öffnung der Phlegmone und die Entfernung von nekrotischem Gewebe durchgeführt.
Alle Patienten wiesen, ungeachtet der chirurgischen Eingriffe, ischämische Schmerzen auf. Das deutete auf eine Angio- und Neuropathie, was auch bei einer neurologischen und Doppleruntersuchung festgestellt wurde.
Zur Linderung diese Schmerzen verwendete man bei einer komplexen Behandlung das Medikament „Tiogamma“. Es wurde als Infusionen mit Kochsalzlösung verabreicht. Die Ergebnisse zeigten, dass die Schmerzen in 73% der Fälle einen erleichterten und weniger intensiven Charakter aufwiesen. Auch insgesamt zeigte sich durch diese Behandlung ein positiver Effekt.
Bei den Patienten, die eine Amputation verweigerten, erlaubte die Verwendung von „Tiogamma“ ebenfalls, schonende Amputationen durchzuführen. Angesichts der oben genannten Daten halten wir die Aufnahme von den a-Liponsäurederivate in eine komplexen Behandlung für zwingend notwendig.
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