EUROMEDICAHanover23-24 Mai 2011 |
Advanced methods of diagnosis,
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European Academy of Natural Sciences, HanoverEuropean Scientific Society, Hanover |
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| G.G. Khachatryan K.V. Hondkaryan V.S. Bagdasaryan M.V. Kocharyan R.G. Khachatryan |
ZUSTAND DER MYOKARDPERFUSION BEIM METABOLISCHEN SYNDROM |
| Wissenschaftliches Zentrum für Radiomedizin und Verbrennungen MSRA, Eriwan, Armenien |
Es ist bekannt, dass die Patienten mit einem metabolischen Syndrom eine Risikogruppe für die Entwicklung der Pathologien des Herz-Kreislauf-Systems, insbesondere der ischämischen Herzkrankheit, darstellen.
In dem Zusammenhang war das Ziel dieser Arbeit eine Untersuchung der Myokardperfusion zur Identifizierung möglicher Besonderheiten bei solchen Störungen.
Insgesamt wurden 17 männliche Patienten im Alter von 40 bis 55 Jahren mit den Beschwerden auf paroxysmalen Schmerzen im Herzbereich, Schwankungen des arteriellen Blutdrucks, (bis 200 mm/Hg systolisch und 140 mmHg diastolisch) und Arrhythmie beim maximalen Blutdruck untersucht. Der Gewicht der Patienten lag zwischen 100 bis 140 kg, bei 12 Personen wurden Fettstoffwechselstörungen und bei 10 Personen ein erhöhter Glukoseanteil festgestellt.
Die Untersuchungsmethode bestand in einer Perfusionsszintigrafie mit Hilfe von radioaktiven Technezij und Reagenziensatz (MIBI-technitrile). Die Untersuchungen wurden mit dem ungarischen SPECT “Mediso“ –Tomographen durchgeführt. Der Schritt des Tomographen beträgt 5,6°, der Umdrehungswinkel des Detektors um das Herz - von 60° bis 240°, Anzahl der Bilder – 32. Der Schnitt beträgt 4 mm bei allen drei tomographischen Achsen. Die Untersuchung wurde in zwei Stufen durchgeführt. Erste Stufe erfolgte nach einer Stunde seit der Einführung von 99mTc-MIBI mit der Aktivität von 22-24 mCi, und die Zweite - nach der Einnahme von zwei Nitroglycerintabletten. Die abschließende Bewertung der erhaltenen Informationen wurde in Form einer Herzkarte erstellt, die eine qualitative und quantitative Bewertung des Grades der Perfusionsstörungen bei allen Schnitten und Wänden der linken Herzkammer zeigt.
Eine Analyse der erhaltenen Ergebnisse zeigte, dass der Stenosegrad der Koronararterien nicht immer mit dem Grad der Perfusionsstörungen (ca. 36% der Patienten) übereinstimmt und die Stärke des Schmerzsyndroms nicht den wirklichen Grad der Perfusionsstörungen (Myokardischämie) bei 46% der Patienten widerspiegelt. Bei den Belastungstests wurde bei 77% der Patienten verborgene Perfusionsdefekte, besonderes bei der Vorderwand der linken Herzkammer, apikalen und septalen Herzwänden, sowie die Anzeichen einer Umverteilung des koronaren Blutflusses (bei 20% der Patienten), festgestellt. Fast bei allen Patienten mit einer Umverteilung des Blutflusses hatte das Belastungsszintigramm ein sehr spezifisches Aussehen, in der Form „einer Blume mit großen Blütenblättern“. Die schwierigste klinische Aufgabe scheint bei der Patientengruppe (ca. 20%) zu liegen, bei denen die Perfusionsstörungen und der Ischämiebereich des ganzen Myokards von der linken Herzkammer nicht mit dem Schweregrad des Schmerzsyndroms zusammenfiel, der viel weniger, als die beobachtete Perfusionsstörungen ausgeprägt war.
Auf diese Weise wurden die allgemeinen und die spezifischen Perfusionsstörungen des Myokards der linken Herzkammer im Ruhezustand und bei einer Nitroglycerinbelastung festgestellt.
Es ist notwendig zu unterstreichen, dass der klinisch-prognostische Wert der Untersuchungsergebnisse der Herzszintigrafie hinsichtlich der Bestimmung der Perfusionsstörungsstufe die Ergebnisse der anderen, sowie Strahlungs- als auch nicht Strahlungsforschungsmethoden übersteigt.